Peach Cobbler Bars

Es ist mal wieder Zeit für ein weiteres Blogevent bei Zorra vom Kochtopf.

Das 217te in steter Folge!

Ich freue mich, dass eine gute alte Bekannte - wobei das "alt" nicht wörtlich zu nehmen ist! - die Gastgeberin dieses Durchgangs ist:

Gabi ist die Macherin der fantastischen Blogs Langsam kocht besser und USA kulinarisch, denen ich schon ewig folge. 

Wir waren zusammen schon bei ein paar Events zugange und nicht zuletzt stehen die Bücher von Gabi nicht nur bei mir daheim in den Regalen, sondern auch in der Kochbuchabteilung an meinem Arbeitsplatz, wo ich auf Kundenfragen nach Slowcooker-Büchern oder Büchern über die amerikanische Küche durchaus auch mal ein wenig fangirle. Ich geb´s zu.

Ja, dafür sind wir Buchhändlerinnern mittleren Alters bekannt: Überschwängliche, wilde Fangirls.

Besonders in Schwaben. Ja ok, nicht wirklich. Aber für Kochbücher kann ich mich halt schon begeistern und die von Gabi mag ich sehr und empfehle sie gerne weiter.

Für das anstehende Blogevent hat sich Gabi eines ihrer ureigensten Themen gewünscht:

Cook across America, soll heißen, Ihr findet bei den gesammelten Blogs in den nächsten Wochen Rezepte aus den USA. 

Gerade rechtzeitig um als positives Gegengewicht zu fungieren, würde ich sagen.  

Wie dem auch sei, nur weil einem mit Blick auf den Kasper an der Spitze der USA der Appetit komplett vergehen könnte, sollte man nicht vergessen, dass  wir hier von einem weiten Land sprechen. Einem Land mit vielen verschiedenen Kulturen, bunten Menschen und zum Glück auch diversen Meinungen und natürlich mit vielen, vielen kulinarischen Traditionen. 

Und hier setzen wir Foodblogger nun wieder an, denn das ist unsere Kernkompetenz: Unterhaltung und Information auf kulinarischer Basis. Nicht mehr aber auch nicht weniger. 

Banner Blog-Event CCXVII - Cook across America (Einsendeschluss 15. April 2025)

Ich habe mich mal wieder für ein süßes Rezept entschieden. Diesmal eines, das ich schon vor ein paar Jahren in der Zeitschrift Taste of the South gefunden habe, die sich, man mag es erahnen, vor allem mit Rezepten aus den Südstaaten der USA beschäftigt. Laut US-Landwirtschaftsministerium liegt Kalifornien mit großem Abstand als größter US-Pfirsicherzeuger vorne, gefolgt von South Carolina und Georgia. Nun, weil wir gerade März haben, kommen meine Pfirsiche heute aus der Dose. Den Taste of the South, behaupte ich mal, liefern die trotzdem.

Peach Cobbler ist an sich eine Art Crumble. Die Peach Cobbler Bars dagegen kommen schon ein wenig mehr wie ein Kuchen daher, haben sie doch einen Teigboden.

Ich nutze eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform von 32x22cm.

Teig und Streusel

3 Cups (360g) Weizenmehl, bei mir heute Gelbweizen

1 Cup (75g) Haferflocken

1 Cup (180g) brauner Zucker

1 Päckchen Backpulver

1 TL Salz

1 Cup (240g) kalte Butter

1 Ei

1/2 Cup (120g) Saure Sahne

2 Päckchen Vanillezucker

Füllung

1 Cup (200g)  brauner Zucker

3 EL Speisstärke

1/2 TL Zimt

1 kräftige Prise Ingwerpulver

2 EL Orangensaft

Schalenabrieb von 1 Orange

8 Cups Dosenpfirsiche, gewürfelt

(etwa 2 große Dosen, Abtropfgewicht je ca. 480g)

 

  • Mehl, Haferflocken, Zucker, Backpulver und Salz mischen
  • Butter in Stückchen entweder mit einem Messer, mit Gabeln oder wie ich hier mit einem Pastry Cutter einarbeiten, bis ein bröseliger Teig entsteht
  • Saure Sahne mit Ei und Vanillezucker verquirlen, dann zum Teig geben und unterarbeiten - es soll ein nicht ganz gleichmäßiger, aber zusammenhängender Teig entstehen
  • Backofen auf 175° Umluft vorheizen
  • Auflaufform mit Backpapier auslegen - am besten geht das, wenn man das Papier nass macht, zerknüllt, wieder glättet und dann in der Form platziert
  • 3/4 des Teiges in die Form geben und mit den Fingern oder einem Löffelrücken zu einem gleichmäßigen Boden drücken
  • Boden 10 Minuten vorbacken
  • mittlerweile Zucker mit Speisestärke, Zimt

    und Ingwerpulver mischen

  • Pfirsiche würfeln
  • Orangenabrieb, Orangensaft und Pfirsiche zur Zuckermischung geben und gleichmäßig unterheben
  • Füllung auf den vorgebackenen Boden geben
  • restlichen Teig als Streusel darauf geben
  • 45 Minuten backen
  • aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen
  • dann aus der Form heben (laut Zeitschrift soll das mit dem Backpapier ganz einfach gelingen, ich sag mal so... Praktikabilität 3 von 10...)
  • im Kühlschrank zwei weitere Stunden fest werden lassen
  • in Stücke schneiden und sich dran freuen, tatsächlich schmecken die Bars am Tag zwei nach dem Backen fast noch besser!

Boah, ich lieb´s! Süß, fruchtig, knusprig... Liebe Gabi, liebe Zorra, Danke für´s coole Eventthema. Es war mir wie immer eine Freude.

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